Nordkirche - PTI

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Religionspädagogische Qualifizierung für Leiter*innen in Evangelischen Kindertagestätten 2017-2018

… auf dem Weg sein

26.03.2018 | Von Januar 2017 – Januar 2018 fand die „Religionspädagogische Qualifizierung für Leiter*innen in Evangelischen Kindertagestätten“ im Pädagogisch-Theologischen Institut der Nordkirche statt.

15 Frauen, allesamt Leiterinnen evangelischer Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg - Vorpommern, machten sich auf den Weg. Aus allen Landesteilen kamen sie angereist an das Pädagogisch-Theologische Institut der Nordkirche nach Ludwigslust.
Von Januar 2017 bis Januar 2018 nahmen sie an der Religionspädagogischen Qualifizierung für Leiter*innen in Evangelischen Kindertagestätten – gezielt ausgerichtet auf ihre Funktion als Leiterinnen teil. Konzipiert und geleitet wurde der Kurs durch Cornelia Mikolajczyk, Studienleiterin am PTI und Esther Zimmermann, Dipl.-Sozialpädagogin.
Der Kurs, ermöglicht in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V., erstreckte sich über intensive 5 Kurswochen.  Neben dem grundständigem „Handwerkszeug“ religionspädagogischer Praxis wurden die Teilnehmerinnen insbesondere an die religionspädagogischen Handlungsfelder herangeführt, die sie primär als Leiterinnen ausüben. Zugleich absolvierten sie die „Elternschule des Glaubens“ der Fachstelle für Familie der Nordkirche und sind somit Multiplikatorinnen, die Eltern der Kita in die Lebensthemen des Kirchenjahres mit hineinnehmen.
Der Auftrag für den Qualifizierungskurs hieß, die Religionspädagogik zu befördern, indem zuerst die Teilnehmerinnen in ihrer eigenen Religiosität wahrgenommen werden und von daher die jeweils eigene Auseinandersetzung mit der christlichen Religion, Tradition und Heiligen Schrift ermöglicht wird.
Fragen nach dem evangelischen Profil, Fragen zur liturgischen Präsenz in Dienstberatungsimpulsen und Morgenkreisen oder auch das Erlebbarwerden des Kirchenjahres nicht nur für die Kinder, sondern im ersten Schritt für die pädagogischen Fachkräfte im Team beschäftigten die Kursgruppe. Auch die Möglichkeiten erster Zugänge zu Religion und religiösen Fragestellungen nicht kirchlich geprägter Mitarbeitender im Kontext ihrer Arbeit mündete immer wieder in der Frage nach dem Wie in der Frage der Beziehungsgestaltung. Dabei erwies sich als hilfreich und Orientierung gebend die Zuhilfenahme der „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“ (www.rochow-museum.de/reckahnerreflexionen.html).
Am 23. März traf sich die Gruppe wieder zum Kolloquium und festlichem Abschluss des Kurses. Befähigt und sprachfähig geworden begeisterten sie andere Leiterinnen evangelischer Kindertageseinrichtungen in vier verschiedenen Workshops zu Themen des Kurses. Das sollte gefeiert werden - in einem Festgottesdienst und in einem feierlichen Empfang, zu dem viele Vertreter der verschiedenen diakonischen Werke und Kirchengemeinden anreisten.
Die spannende Arbeit miteinander soll sich fortführen. Die Gruppe plant ein Wiedersehen und Weiterarbeiten im nächsten Jahr.
Zudem freut sich die Kursleitung auf eine nächste neue Gruppe von Weggefährtinnen 2019.

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Datum
26.03.2018
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